Vogelgrippe in Europa
So, nun ist sie also in Europa angekommen, die Vogelgrippe, genauer: in Rumänien.
Bei drei Hausenten in der rumänischen Ortschaft Ceamurlia de Jos seien Antikörper des Vogelgrippevirus nachgewiesen worden, so der rumänische Landwirtschaftsminister. Ein Krisenstab sei eingerichtet.
Eingeschleppt worden sei die Vogelgrippe wohl durch Zugvögel aus dem Osten.
Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, daß der Virus in ganz Europa Einzug hält. Was das nun konkret bedeutet, da gehen die Meinungen ja bekanntlich noch auseinander.
Jedenfalls haben amerikanische Wissenschaftler aus der Giftküche den spanischen Erreger der letzten großen Grippewelle, an der Millionen gestorben sind, wieder zum Leben erweckt. Damit will man nun forschen und Schlüsse ziehen. Entnommen wurde der Erreger einer Person, die im PermaEis tiefgefroren war.
Bleibt zu hoffen, daß die Amerikaner ihre Sicherheitsschleusen im Griff haben, sonst gibt es demnächst zwei Wellen…
Administrator Said,
October 9, 2005 @ 1:04 pm
Das nächste betroffene Land: Die Türkei, Anatolien.
Wie das Virus ins Land gekommen ist, ist zur Zeit noch unklar. Es wird jedoch vermutet, daß auch hier Zugvögel ‘verantwortlich’ sind.
Administrator Said,
October 11, 2005 @ 6:05 pm
Morgen, Mittwoch, tagt der nationale Krisenstab in Bonn. Man sei auf das schlimmste gefaßt, so heißt es, derweil man auf die Analyseergebnisse aus England wartet.
Sollte sich bestätigen, daß es sich um eine agressive Variante der Vogelgrippe handelt, die in Rumänien bzw. der Türkei aufgetreten ist, würde der nationale Sicherheitsplan in Kraft treten. Darunter sind zum Beispiel strengere Kontrollen an Flughäfen und anderes mehr gemeint.