Neue Betrugsmasche

Es gibt ja immer wieder neue Drehs, den Leuten das Geld aus der tasche zu ziehen.

Da wird über eine Hotelbuchungsmaschine ein Hotel gebucht. Ein paar Tage später kommt die Mitteilung von der Maschine, daß die übermittelten Kreditkartendaten möglicherweise nicht so genutzt worden seien, wie vorgesehen und man die Karte doch sperren solle.

Wie sich zeigte, gab es das gebuchte Hotel gar nicht, es diente wohl nur dem Sammeln von Kreditkartendaten.

Der verprellte Kunde sperrte und holte eine neue Karte bei einem anderen Kreditkartenunternehmen. Auf den entstandenen Kosten blieb der Kunde sitzen, obwohl gegenteiliges angekündigt worden war.

Die Maschine: booking.com

Was ich nicht verstehe, wenn ich eine Karte sperren lasse und eine bekomme, kostet mich das keinen Cent. Abgesehen vielleicht von der maximalen Schadenbeteiligung, die es hier aber wohl nicht gab.

Hier machts aber wohl der Wechsel zu einem anderen Unternehmen. Den ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

Aber wie auch immer, die Masche ist schon dreist.

Gefunden im test-Magazin Ausgabe 8 2011

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nachbarschaftspost.com

Da klingelt gestern abend das Telefon und eine sonore männliche Stimme erzählt sich was von einem freundlichen Nachbarn, der eine Nachricht hinterlassen hätte. Also schnell den Stift geschnappt, die Nummer aufgeschrieben, unter der die Nachricht zu finden sein soll und den Namen der Website notiert.

Heute dann in Ruhe auf die Seite gegangen und alle Daten eingegeben und schon ist ein Vertrag über 9 Euro je Monate abgeschlossen. Ja, wenn man nicht vorher den Verstand eingeschaltet hätte und natürlich weder Daten noch sonst was eingegeben hat, sondern nur mal die AGBs überfliegt und die Suchmaschine bemüht. Unnötig zu erwähnen, daß der Betreiber der Seite auf den Virgin Islands zu finden ist.

Wer mehr wissen möchte: augsblog

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